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NEXCRATE

Anfangen · Kapitel 3

Fassungen anlegen.

Eine Fassung ist eine Ausgabe desselben Titels, etwa Full HD und 4K. Ohne Fassung lässt sich kein Film hinzufügen, denn nexcrate muss wissen, was es suchen soll. Dieses Kapitel legt die Fassungen an. Wozu sie gut sind und warum sie keine zweite Instanz brauchen, steht auf der Seite Fassungen.

Was eine Fassung ausmacht

Die Fassung ist ein Teil des Titels, kein eigenes Programm. Jede hat ein eigenes Profil, einen eigenen Standardordner und, wenn du magst, eine eigene Benennung. An jedem Titel zeigt nexcrate für jede Fassung ihren Zustand: „Vorhanden“, „Gesucht“, „Lädt“, „Besser möglich“ oder „Nicht überwacht“.

Eine Fassung anlegen

  1. Die Seite öffnen

    Öffne „Einstellungen › Fassungen“. Oben stehen „Filme“, „Serien“ und „Musik“. Wähle die Art, für die du eine Fassung anlegen willst.

  2. „Fassung anlegen“ wählen

    Die gestrichelte Kachel mit dem Plus öffnet das Fenster „Fassung anlegen“.

  3. Einen Namen geben

    Trag bei „Name“ ein, was die Fassung sein soll, etwa „Full-HD“ oder „4K“. Jeden Namen gibt es je Art nur einmal. Mit „Speichern“ ist die Fassung da.

Einstellungen › Fassungen
Einstellungen › Fassungen mit den Fassungen Full-HD und 4K für Filme, je mit Profil, Protokoll und Wartezeit, daneben die Kachel „Fassung anlegen“
Zwei Fassungen für Filme. Jede hat ihr Profil und ihre Wartezeit, die dritte Kachel legt eine neue an.

Jede Fassung steht als Kachel da, mit ihrem Namen, der Zahl ihrer Titel und den Knöpfen „Umbenennen“ und „Entfernen“. Darunter sitzt die Zeile für das Profil und die Zeile „Protokoll und Wartezeit“.

Gut zu wissenFang klein an. Eine Fassung je Art reicht für den Anfang. Eine zweite, etwa 4K, legst du jederzeit dazu und schaltest sie dann an einzelnen Titeln ein. Weitere Fassungen nimmst du später auf der Seite des Titels dazu.

Eine neue Fassung lädt noch nichts. Es fehlen zwei Dinge, und nexcrate sagt es dir, wenn du es vergisst. Ohne Profil kann es kein Release bewerten („Noch kein Profil“). Ohne Standardordner weiß es nicht, wohin die Dateien sollen („Ohne ihn lädt diese Fassung nichts“). Beides folgt in den nächsten zwei Kapiteln.

Fassungen für Serien

Serien haben eigene Fassungen, getrennt von denen der Filme. Das Anlegen geht genauso: Reiter „Serien“, „Fassung anlegen“, Name. Beim Hinzufügen einer Serie legst du für jede Fassung fest, welche Folgen sie überwacht. Das Kapitel Serien beschreibt das.

Musik hat eine Fassung

Für Musik legst du keine Fassung an. Sie entsteht von selbst, sobald du den ersten Künstler, das erste Album oder eine Lidarr-Verbindung hinzufügst. Umbenennen und Entfernen gibt es für sie nicht. Das ist eine Grenze von nexcrate: Ein Album gibt es nicht zugleich als FLAC und als MP3. Was sich unter „Fassungen › Musik“ einstellen lässt, steht im Kapitel Musik.

Umbenennen und entfernen

„Umbenennen“ ändert den Namen der Fassung. „Entfernen“ fragt nach und geht nur, solange kein Titel und keine Verbindung zu Radarr oder Sonarr die Fassung noch nutzt. Hängt ein Titel daran, sagt nexcrate es.

Protokoll und Wartezeit

An jeder Kachel steht die Zeile „Protokoll und Wartezeit“ mit dem Knopf „Ändern“. Radarr, Sonarr und Lidarr nennen das Delay-Profil. Es legt zwei Dinge fest: welches Protokoll bei sonst gleichen Releases gewinnt und wie lange die Automatik wartet, ob noch ein besseres Release kommt. Ab Werk gilt dasselbe wie dort: Usenet gewinnt, gewartet wird nicht.

  • Bevorzugtes Protokoll. Es entscheidet nur zwischen Releases mit gleicher Qualität und gleichen Punkten. Ein besseres Release gewinnt immer, egal woher es kommt.
  • „Usenet nutzen“ und „Torrents nutzen“. Ein ausgeschaltetes Protokoll passt für diese Fassung nicht. Mindestens eines muss an bleiben.
  • „Wartezeit Usenet (Minuten)“ und „Wartezeit Torrent (Minuten)“. Gezählt wird ab dem Erscheinen am Indexer. 0 heißt sofort laden, der Höchstwert sind 30 Tage.
  • Ausnahmen. „Beste Qualität sofort laden“ lässt ein Release in der besten Qualität, die das Profil erlaubt, nicht warten. „Ab einer Punktzahl sofort laden“ tut es für Releases, deren Punkte eine Schwelle erreichen.

Nur die Automatik wartet. Wer selbst auf „Laden“ oder auf „Jetzt automatisch suchen“ drückt, bekommt das Release sofort. Was gerade wartet, siehst du unter „Downloads“ im Reiter „Wartet“. Hast du eine Verbindung zu Radarr, Sonarr oder Lidarr, kannst du das Delay-Profil von dort holen: Im Fenster steht dafür „Aus einer Verbindung einlesen“ mit dem Knopf „Einlesen“. Gespeichert wird erst mit „Speichern“.

Weiter geht es mit dem Profil, das jeder Fassung sagt, welche Releases sie nimmt: Profile.