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NEXCRATE

Anfangen · Kapitel 7

Download-Programme verbinden.

nexcrate lädt nicht selbst, es gibt die Aufträge an ein Download-Programm weiter. Für Usenet sind das SABnzbd und NZBGet, für Torrents qBittorrent, Transmission und Deluge. nexcrate holt die NZB- oder Torrent-Datei beim Indexer selbst und übergibt nur die Datei, kein Programm sieht je einen Indexer-Schlüssel. Seine Downloads hält nexcrate unter einer eigenen Kategorie auseinander, ab Werk nexcrate.

Ein Programm hinzufügen

  1. „Programm hinzufügen“

    Öffne „Einstellungen › Download-Programme“ und wähle „Programm hinzufügen“. Hast du Radarr, Sonarr oder Lidarr, steht daneben „Aus Radarr, Sonarr oder Lidarr holen“. Das übernimmt Adresse und Einstellungen aus der Verbindung. Schlüssel und Passwörter geben die Programme nicht heraus, die trägst du selbst ein.

  2. Programm und Adresse

    Wähle das „Programm“, gib ihm einen „Namen“ und trag die „Adresse“ ein, unter der du es im Browser öffnest, mit Port, etwa http://sabnzbd.example.com:8080.

  3. Zugang

    Je nach Programm ein „API-Schlüssel“ oder „Benutzername“ und „Passwort“. Was jedes Programm braucht, steht weiter unten.

  4. Kategorie und Priorität

    Die „Kategorie“ lässt du bei nexcrate. nexcrate legt sie an, falls es sie noch nicht gibt. Die „Priorität“ geht von 1 bis 50: Gibt es mehrere Programme für Usenet oder für Torrents, fragt nexcrate zuerst das mit der kleinsten Zahl.

  5. Speichern

    Beim Speichern prüft nexcrate die Verbindung und legt die Kategorie an. Danach steht auf der Karte „Bereit“ oder, wenn etwas nicht stimmt, „Fehler“ und der letzte Fehler im Klartext.

Einstellungen › Download-Programme
Die Download-Programme als Karten, bei SABnzbd und NZBGet mit der Aufbewahrung, die nexcrate von den Newsservern gelesen hat
Jedes Programm hat eine Karte. Bei Usenet steht dort die Aufbewahrung, die nexcrate selbst gelesen hat.

Bei Usenet liest nexcrate die Aufbewahrung der Newsserver aus SABnzbd und NZBGet. Ein Release, das älter ist als die längste Aufbewahrung, lässt es weg. Du trägst dazu nichts ein.

Was jedes Programm vorher braucht

  • SABnzbd braucht den API-Schlüssel, nicht den NZB-Schlüssel. Du findest ihn in SABnzbd unter „Config, General“. Weist SABnzbd den Namen ab, unter dem nexcrate es erreicht, trägst du ihn in SABnzbd unter „Config, Special“ bei host_whitelist ein oder nimmst die IP-Adresse.
  • NZBGet braucht Benutzer und Passwort aus den Einstellungen unter „Settings, Security“, nämlich ControlUsername und ControlPassword. NZBGet nimmt jede Kategorie an und legt Downloads im Zielordner unter ihrem Namen ab.
  • qBittorrent braucht Benutzername und Passwort der Weboberfläche. Nach fünf falschen Anmeldungen sperrt qBittorrent die Adresse. nexcrate meldet sich deshalb nur beim Speichern und Prüfen neu an. Ist es doch passiert, gib die Adresse von nexcrate in qBittorrent wieder frei.
  • Transmission lässt nur Adressen aus der rpc-whitelist herein. Trag die Adresse von nexcrate dort ein oder schalte die Liste aus. Ohne Anmeldung bleiben Benutzername und Passwort leer.
  • Deluge kennt nur das Passwort der Weboberfläche, keinen Benutzernamen. Das mitgelieferte Plugin Label schaltet nexcrate selbst ein und legt das Label an.

Wenn das Programm die Ordner anders sieht

Dein Download-Programm darf denselben Ordner unter einem anderen Pfad sehen als nexcrate, etwa /data statt /media. Das ist die Regel bei Containern. nexcrate bemerkt es beim ersten fertigen Download und fragt dich einmal.

  1. Der Download wartet

    Der erste fertige Download steht unter „Downloads“ im Reiter „Probleme“, mit dem Pfad, den das Programm meldet („SABnzbd meldet“).

  2. Die Zuordnung wählen

    Hat nexcrate den Ordner an einer Stelle unter seinen eigenen Ordnern gefunden, schlägt es die Zuordnung vor. Findet es ihn an mehreren Stellen, listet es alle unter „Gefunden an diesen Stellen“, und du nimmst mit „Dieser“ die richtige. Hat die Suche aufgehört, bevor sie alle Ordner gesehen hatte, wählst du den Ordner selbst.

  3. Nirgends gefunden

    Dann ist der Download-Ordner im Container von nexcrate vermutlich nicht eingebunden. Trag ihn in der Compose-Datei als Volume ein, starte den Container neu und versuch es noch einmal. Kommen die Dateien erst später, etwa von einer Seedbox, sieht nexcrate zwei Tage lang alle paar Minuten selbst nach und legt sie ab, sobald sie vollständig da sind.

Die Zuordnung gilt danach für jeden weiteren Download dieses Programms. Auf der Karte steht sie unter „Zuordnungen von Pfaden“ (links „nexcrate sucht unter“, rechts, was das Programm meldet), und von dort lässt sie sich auch wieder entfernen. Das Kapitel Downloads geht auf die Problemkarten näher ein.

Fertige Torrents entfernen

Ein Torrent bleibt im Programm, solange er geteilt wird. Das Ziel dafür steht am Indexer, siehe Indexer. Der Schalter „Fertige Torrents entfernen“ am Programm sagt, was danach passiert, und ist bei jedem neuen Torrent-Programm an.

Ist ein Torrent importiert und hat sein Seed-Ziel erreicht, entfernt nexcrate ihn samt seinen Dateien im Download-Ordner aus dem Programm. Die Datei in deiner Bibliothek bleibt, denn sie ist ein Hardlink, und nie wird etwas innerhalb eines Medienordners gelöscht. Wer lieber selbst aufräumt, schaltet den Schalter beim Programm aus. Die Karte sagt dann: „bleiben im Programm“.

Gut zu wissenEntfernt dein qBittorrent Torrents an seinem eigenen Limit (Einstellungen, BitTorrent, Grenzwerte beim Seeden), kann ein Torrent weg sein, bevor nexcrate ihn importiert hat. Stell die Aktion in qBittorrent auf „Torrent anhalten“ und lass nexcrate aufräumen. nexcrate hält seine eigenen Torrents in dem Fall an, damit der Import nichts verliert, und sagt es auf der Karte.

Prüfen und ausschalten

„Verbindung prüfen“ an der Karte fragt das Programm und zeigt Version und Kategorie. Schaltest du ein Programm aus („Eingeschaltet“ abwählen), bekommt es keine neuen Downloads. Entfernen geht erst, wenn es keinen offenen Download mehr hat: keinen im Programm, keinen beim Ablegen und keinen unter „Probleme“. Im Programm selbst ändert sich dabei nichts, auch die Kategorie bleibt.

Fehlt noch der Medienserver, der von neuen Dateien erfahren soll: Medienserver.