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NEXCRATE

Anfangen · Kapitel 4

Profile einrichten.

Das Profil sagt, welche Releases eine Fassung nimmt und welche besser sind. Eine Fassung hat genau ein Profil. Du baust es auf drei Wegen: mit dem Assistenten, der ein paar Fragen stellt, von Hand für jede einzelne Zahl, oder du liest es aus einem Radarr oder Sonarr ein, das du schon hast. In allen drei Fällen stecken die Regeln der TRaSH Guides darin.

Mit dem Assistenten

Das ist der Weg für den Anfang. Du beantwortest Fragen in Alltagssprache, und nexcrate baut daraus das ganze Profil: Qualitäten, Custom Formats, Punkte und Größen.

  1. Ein Profil für die Fassung anlegen

    Öffne „Einstellungen › Fassungen“ und wähle an der Kachel der Fassung „Profil wählen“. Im Fenster „Profil der Fassung Full-HD“ tippst du bei „Name des neuen Profils“ einen Namen ein, wählst „Leeres Profil anlegen“ und dann „Profil übernehmen“. Gibt es schon Profile, etwa eingelesene, nimmst du eines davon.

  2. Das Profil öffnen

    An der Kachel steht jetzt „Profil öffnen“. Im Fenster siehst du „Wie wird dieses Profil gebaut?“ mit den zwei Wegen „Assistent“ und „Von Hand“. Wähle „Assistent“ und dann „Mit den Fragen anfangen“.

  3. Einfach oder ausführlich

    Die erste Frage heißt „Wie ausführlich willst du das entscheiden?“. „Einfach“ fragt nach Auflösung, Quelle, Sprache und Größe, für alles andere gilt, was die TRaSH Guides empfehlen. „Ausführlich“ fragt zusätzlich nach Ton, Bild, Schnittfassungen und Streamingdiensten, für Fälle, in denen die Empfehlung nicht reicht.

  4. Die Fragen beantworten

    Welche Auflösung am Ende da sein soll, „4K (2160p)“ oder „1080p“, und was gilt, solange es sie noch nicht gibt: „Erst nehmen, was da ist“ lädt jetzt eine kleinere und tauscht später, das heißt einen zweiten Download. „Warten, bis es sie gibt“ lässt die Fassung leer. Dann die Quelle („Gute Encodes“, „Remux“ oder „Nur Streaming (WEB)“), die Tonspuren und wie groß eine Datei höchstens sein darf, gezählt in GB je Stunde Laufzeit. Sind mehrere Sprachen Pflicht, fragt der Assistent, ob sie im selben Release stecken müssen oder ob eine genügt.

  5. Den Überblick lesen

    Die letzte Seite „Überblick“ sagt in Sätzen, was aus deinen Antworten wird: „Das nimmt nexcrate“, die Sprachen, „Das wird bevorzugt“, die Größe und „Wann das Nachbessern aufhört“. Unten steht, wie viele Regeln aus den TRaSH Guides im Profil stecken. Erst „Profil speichern“ baut das Profil.

Profil für Full-HD einrichten
Der Assistent bei der Frage nach der Auflösung, oben die Schritte Umfang, Ziel, Quelle, Sprachen und Überblick
Der Assistent stellt Fragen und baut daraus das ganze Profil.

Dein Profil kann später „Veraltet“ heißen. Das passiert, wenn es einen neueren Stand der TRaSH Guides gibt und du ihn übernommen hast. Öffne das Profil und speichere es, dann gilt der neue Stand für dieses Profil.

Von Hand

Im Fenster des Profils wechselst du zu „Von Hand“, wenn der Assistent nicht reicht. Dort stellst du so frei ein wie in Radarr und Sonarr:

  • Qualitäten. Oben steht die beste. Du sortierst durch Ziehen oder mit den Pfeilen, der Haken sagt, ob eine Qualität genommen wird, und „Gleichwertig“ fasst Qualitäten zu einer Gruppe zusammen.
  • Wann Schluss ist. „Gut genug ab“ nennt die Qualität, ab der das Nachbessern aufhört, solange die Punkte reichen. „Mindestpunkte“ sagt, ab wie vielen Punkten ein Release überhaupt genommen wird. „Nachbessern bis“ und „Kleinster Schritt“ steuern, wann ein Tausch sich lohnt, und „Nachbessern erlauben“ schaltet es ganz ab.
  • Custom Formats mit Punkten. Jedes Format bekommt hier seine Punkte. Null heißt: zählt nicht.
  • Sprache und, bei Serien, eigene Anime-Regeln mit anderen Qualitäten und Punkten, auf Wunsch gefüllt nach TRaSHs Anime-Profil.
Profil von Hand: Full-HD
Das Profil von Hand: sortierte Qualitäten mit Haken, darunter „Gut genug ab“, „Mindestpunkte“ und die Custom Formats mit Punkten
Der Expertenmodus zeigt jede Zahl des Profils.

Wichtig ist die Reihenfolge: Was du von Hand speicherst, gilt, bis du im Assistenten wieder speicherst. Dann baut der Assistent das Profil neu, und deine Punkte, Gruppen und Haken sind weg. nexcrate warnt dich davor: „Dieses Profil ist von Hand gesetzt.“

Größen und Custom Formats

Die Größen und die Custom Formats gelten für alle Profile einer Art und stehen deshalb nicht im einzelnen Profil. Du findest sie unter „Einstellungen › Qualität“. Dort wechselst du zwischen „Profile“, „Größen“ und „Custom Formats“.

  • Größen. Für jede Qualität gibt es „Mindestens“, „Höchstens“ und „Bevorzugt“, in MB je Minute. „Bevorzugt“ sperrt nichts aus: Sind zwei Releases sonst gleich, gewinnt das, was näher daran liegt.
  • Custom Formats. Das sind Bausteine, die ein Release beschreiben, etwa eine Release-Gruppe, eine Quelle oder eine Sprache. Die Punkte bekommt ein Format erst im Profil einer Fassung. Mit „Format anlegen“ baust du ein eigenes aus Bedingungen, und „Gegen einen Release-Namen testen“ zeigt, ob es auf ein Release zutrifft. Formate aus den Leitfäden stehen als „Aus den Leitfäden“, deine eigenen als „Eigenes“. Speicherst du ein Leitfaden-Format, gehört es dir.

Aus Radarr oder Sonarr einlesen

Hast du dort schon alles eingestellt, musst du es nicht noch einmal bauen. Unter „Einstellungen › Import“ wählst du „Radarr“ oder „Sonarr“, richtest die Verbindung ein („Radarr verbinden“) und holst mit „Qualität und Profile holen“ die Qualitätsprofile, die Custom Formats und die Größen. Dann wählst du, welche Profile du übernimmst. Danach meldet nexcrate mit „Übernommen:“, wie viele Profile, Formate und Größen es übernommen hat. Gelesen wird nur, in das andere Programm schreibt nexcrate nie. Der Umstieg beschreibt den ganzen Weg.

Ein paar Dinge laufen hier anders, und nexcrate listet sie in einer Karte „Was hier anders läuft“. Delay-Profile stehen bei der Fassung unter „Protokoll und Wartezeit“, und eingelesen wird nur das Profil ohne Tag. Liegt schon eine Datei in einer Qualität, die das Profil nicht erlaubt, lässt nexcrate sie liegen, auch wenn sie besser ist als erlaubt.

Prüfen, ohne zu suchen

Ob ein Release passt, prüfst du ohne Suche. Unter „Einstellungen › Fassungen“ steht unter den Kacheln der Abschnitt „Release prüfen“. Tipp bei „Release-Name“ den Namen so ein, wie er beim Indexer steht, und wähle „Prüfen“. Für jede Fassung steht dann da, ob das Release passt und warum nicht. Gesucht und geladen wird dabei nichts.

Profile weitergeben

Im Fenster eines Profils steht oben „Exportieren“. Es lädt eine Datei mit der Endung .yaml herunter, die nur deine Antworten enthält, keine Regeln. „Importieren“ liest eine solche Datei wieder ein, auch die eines anderen, der sein Profil teilt. Zuerst zeigt nexcrate mit „Datei prüfen“, wie das Profil für die Fassung aussähe, und erst „Profil übernehmen“ speichert. Weil nexcrate das Profil mit seinem eigenen Stand der TRaSH Guides baut, können einzelne Punkte abweichen, wenn die Datei von einem anderen Stand stammt.

Fehlt dem Profil nur noch der Ort, an dem die Dateien landen, ist das nächste Kapitel dran: Ordner.